Der Bach mit seiner natürlichen Sohle, seiner Uferbepflanzung und seinen teils bestockten Böschungen ist ein wertvolles Biotop und bildet eine eigentliche Lebensgemeinschaft.

Ziel

Erhalten und Schaffen von natürlichen Bächen und Schutz ihrer lebendigen Vielfalt.
Eingriffe in die Lebensgemeinschaft Bach nur, wo unbedingt nötig. Grundsätzlich: Selbstentwicklung belassen

Pflegemassnahmen

  • Uferbestockung als Schutz vor Erosionschäden schonen
  • Durch Beschattung des Wasserlaufes die Verkrautung verhindern
  • 10 m breite Schutzzone entlang dem Bach mit Verbot von Dünger- und Schadstoffeintrag
  • Gewässersohle und Uferlinie nicht verletzen.
  • Ausmähen des Baches nur wenn unbedingt nötig, nur abächnittweise und zeitverschoben (Sense und Balkenmäher)
  • Stellenweise Hochstaudenfluren und Röhricht zulassen, Ufergehölz hier zurückdämmen, Uferböschung nur abschnittweise und zeitverschoben mähen
  • Zonen mit Altgras (Faul- und Dörrgras) stehen lassen.
    Schnittgut mehrere Tage liegen lassen, damit Insekten und Larven auswandern können
  • 1 Schnitt pro Jahr ab August dabei 1/3 stehen lassen.
  • Bachufer bereichern durch Kleinstrukturen (Totholzhaufen, Lesesteinhaufen)